Butzer

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Butzer's Freizeit

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10.04.2018

Flugwettbewerb in Gugellandia/Italien

Teil 2 - Die Rückkehr

Der Wettbewerb ist zu Ende. Was für eine wahnsinnstolle Reise über das Apennin-Gebirge.

Nach der Siegesfeier wurden alle Fluggeräte für die Heimreise flott gemacht. Endlich ist super Flugwetter. Ab geht`s wieder nach Hause. Unsere Freunde aus Gugellandia haben schnell noch einen Schnappschuß vom Abflug gemacht und uns freundlicherweise geschickt. Diese Aufnahmen hätte ich nicht selbst machen können. Vielen Dank.

In Butzerwalde herrscht große Aufregung. Gespannt warten alle auf die Rückkehrer aus Gugellandia. Edelweiß hat das Fernglas geputzt und beobachtet mit einigen Kindern den Himmel. Aus welcher Richtung werden sie wohl kommen? Hier wird in alle Richtungen geschaut.

Als Jamie die Osterdeko auf den Dachboden brachte, entdeckte er einen großen Koffer. Was ist da drin? Ein Teleskop! Er kann sein Glück kaum fassen. Gerade zum richtigen Zeitpunkt. Schnell wuchtet er das Ding nach draußen und baut es auf.

Erster Kontrollblick: Sieht nichts. Wird wohl die falsche Seite sein. So hat er wenigstens die Linse geputzt.

Wie geht das gleich? Kopfkratz. "Alles, was ich sehe, steht kopfüber."

"Ah, ja, so ist es richtig. Cool, ich sehe den Himmel. Außer Vögel noch keine Flugobjekte zu sehen."

Die Ungeduld wächst. Balou und Harley fragen alle 5 Minuten, ob was zu sehen ist. Das nervt. "Laß uns doch auch mal durch das Teleskop schauen, Jamie! Mach Pause."

Bärt und Bärtha haben sich ebenfalls ein Fernglas organisiert und suchen den Himmel ab. Plötzlich ruft Edelweiß: "Ich sehe was, da kommen sie!"

Sie flitzt in den Garten zum Landepunkt. Goober Balou hinterher. Zappel, Lori und der Pilotenbär haben eine astreine Landung hingelegt, wie es sich gehört. Doch einer fehlt: Butzer. "Wo ist Butzer?", rief sie erschrocken.

Zappel: "Wir haben Papa unterwegs aus den Augen verloren. Er ist doch so schwer und kommt nicht so schnell vorwärts wie wir. Er wird schon noch eintreffen, Mama."

Während alle noch auf Butzer warten, will Balou auch unbedingt den Ballon testen und versucht in den Korb zu kommen. Die "erfahrenen Piloten" fallen um vor Lachen. Der dicke Goober paßt nicht einmal hinein. Vom Fliegen kann er nur träumen.

Es wird langsam Abend. Mit viel Verspätung wird endlich auch Butzer gesichtet. "Dort kommt Butzer angeflogen! Er kommt aus einer ganz anderen Richtung als die drei.", rief Jamie, der unermüdlich den ganzen Tag durch sein neu entdecktes Teleskop schaute. Alle starrten mit langen Hälsen neugierig in den Himmel und sahen nichts. Mit einem Teleskop kann man natürlich viel weiter schauen. Endlich bewegt sich etwas am Himmel und kommt näher. Ja, das ist er.

Die Rückreise verlief eigentlich super. Ab und zu wechselnde Winde, die es manchmal schwer machten, die Richtung zu halten. Nur die Landung zu Hause hatte ich mir anders vorgestellt.  Ich schwebte über den Landepunkt in unserem Garten. Gleich geschafft, dachte ich. Plötzlich gab es einen riesen Knall, mein Ballon zerplatzte und ich stürzte ab. Der Kater hatte mich kommen sehen und war gleich zur Stelle. Helfen konnte er nicht, aber Hilfe holen.

"Aua, aua, aua, Hilfe! Lebe ich noch?" Mir tut alles weh. Edelweiß kam sofort, um nach mir zu sehen. Ich konnte nicht aufstehen.

Die Goobers Jamie, Harley, Balou und Color-Elch wuchteten mich auf eine Trage. Knolle-Elch und Edelweiß gucken, wie es um mich steht.

Edelweiß gibt Anweisungen. Ganz vorsichtig und langsam bringen sie mich ins Haus.

"Was ist nur passiert? Mir ist schlecht, ich habe große Schmerzen."

Edelweiß: "Butzer, du bist mit dem Ballon abgestürzt und hast dich doll verletzt. Du hast eine Gehirnerschütterung, deine Schulter war ausgerengt, du hast eine große Platzwunde auf dem Kopf, die ich genäht habe, die linke Hinterpfote ist verstaucht, der Ellenbogen geprellt und viele Schürfwunden, aber du lebst."

Ich fühle mich elendig. Nach der großen Spritze geht es mir etwas besser. Mein Schatz versorgt mich gut. Was würde ich nur ohne sie machen?

Mir dreht sich noch alles. Ich lege mich wieder hin.

Meine Kinder kommen. Wie lieb. Sie sorgen sich sehr um mich.

Am nächsten Tag besuchen mich Papagei Lori und der Piloten-Bär. Lori zerrt an meiner kranken Pfote, ich solle mich nicht so haben und aufstehen. Der Flattervogel hat ja keine Ahnung, wie schlecht es mir geht.

So viel Besuch. Alle denken sie an mich. Nun kommen Jamie und Claire. Jamie bringt Medizin, sagt er: Doppelherz und Whisky. Das ist der Knaller, da geht`s mir doch gleich viel besser.

Oh, Edelweiß kommt, schnell die Flaschen unter das Kopfkissen stecken und hinlegen. "Aua, aua, diese Schmerzen ...."

Edelweiß: "Tja, Butzer, dann bekommst du wieder eine Riesenspritze. Dreh dich um."

Und schon ist der nächste Besuch da. Streifenhörnchen Jette, mein bester Freund Knolle-Elch, Color-Elch und Troll Marius. Edelweiß paßt auf wie ein Schießhund.

Jette bringt mir was zum Naschen mit. Edle Tropfen, die mag ich sehr.

Knolle und Color rücken ganz dicht zu mir heran und erzählen, daß sie ein Ticket nach Norwegen haben und ich nicht mit kann, weil ich so krank bin. Ist das gemein! Jetzt muß ich aber ganz schnell gesund werden.

Leider haben wir es zu Ostern nicht nach Hause geschafft. Das Wetter war zu schlecht. So konnte ich keine Ostereier verstecken. Ich habe aber gehört, daß das Wetter Ostersonntag eh ganz doof war.  Ausgerechnet an diesem Tag hat es dolle geschneit.  Meine Leute haben mir Fotos geschickt. Ping und Pong waren da ganz in ihrem Element und bauten einen riesigen Schneehasen. Tja, man muß das Beste draus machen.

Wie der Flugwettbewerb war, berichte ich noch. Muß mir erst noch Fotos von den Paparazzi besorgen.

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Flugwettbewerb in Gugellandia/Italien

Teil 1 - Die Vorbereitung

Unsere Freunde in Gugellandia haben zu einem Flugwettbewerb aufgerufen. Da bin ich doch dabei. Aber es wird schwieriger als gedacht, denn es wurden klare Teilnahmebedingungen bekannt gegeben. Ich zitiere: "Fliegende Teppiche, Koffer und auch Besen sind nicht erlaubt. Das Flugzeug soll selber gebaut werden oder zumindest irgendwo im Zeug gewesen sein, damit es an den Start darf."

Das machte die Sache komplizierter. Eine Butzer-Idee mußte her und die hatte ich schon. Ich baue einen Ballon. Mir glühte schon der Kopf. Wie setze ich meine Idee nur um? Zuerst baute ich einen kleinen Prototyp. Als Antrieb benutzte ich einen Propeller. Endlich war der Testballon fertig. Es gab richtig Streit unter meinen Kindern, denn jeder von ihnen wollte damit fliegen. Letztendlich entschied, wer entsprechend für die Kälte gekleidet war. Das sind 3 Kinder mit Mütze und Schal. Max, der Kleinste, ist viel zu klein für sowas. Flauscheblume konnte nicht richtig im Korb sitzen. Bei Zappel hat alles gestimmt.

Zappel will ihn ausprobieren und erhebt sich in die Lüfte. Es funktioniert! Ich bin genial!

Auf der Grünen Woche in Berlin hatten wir ja einen Piloten-Bär freigekauft. Er hat sich bei uns sehr gut eingelebt. Wir haben ihm vom Flugwettbewerb erzählt. Er war hellauf begeistert und wollte natürlich auch mitmachen. Schließlich sei er Pilot. Na gut. Also baute ich auch für ihn einen Ballon.

Das blieb nicht unbeobachtet. Unser Papagei Lori hat den Ballon auch für sich entdeckt. Er meint, das macht seine Schmuggelei mit kubanischen Zigarren leichter. Wer vermutet einen Vogel im Ballon? Selbst zu fliegen ist ihm zu anstrengend mit der Last, sagt er. Bei einem Flugwettbewerb fällt schmuggeln nicht auf. wenn er die Zigarre nicht mitnehmen darf, möchte er trotzdem gerne teilnehmen. Also bekommt auch Lori einen eigenen Ballon. Man, man, die Zeit drängt, schließlich muß ich für mich noch einen Ballon bauen.

Mit meinem Ballon gestaltete sich das wesentlich schwieriger. So sehr ich mich auch bemühte, ich schaffte es nicht, abzuheben. Dabei hatte ich schon den ganzen Ballast abgeworfen. Ich bin einfach zu schwer. Tatenlos mußte ich zusehen, wie Zappel, Pilot und Lori durch die Lüfte schweben. Ich gab die Hoffnung nicht auf, doch noch aufzusteigen.

Und hier präsentiere ich euch mein Meisterstück. So viele Stunden habe ich daran getüftelt und gebastelt. Damit trete ich die große Reise an.

Jetzt endlich sind alle "Fliegzeuge" fertig. Wir hoffen sehr, daß es für die Anmeldung zum Flugwettbewerb noch nicht zu spät ist. Ballons sind zwar keine Flugzeuge, aber fliegen kann man damit auch. Verstehe gar nicht, warum es "Ballon fahren" heißt, ist doch kein Fahrzeug.

Unser Hauskater wünscht mir vor der Abreise Hals- und Beinbruch. Wie meint er das wohl?

Auf geht`s nach Italien! Butzerwalde geht mit 4 Ballons an den Start. Das wird ein Spaß. Bin sehr gespannt, mit was die anderen angeflogen kommen.

Und tschüß!

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07.05.2017

Weinverkostung

Wir hatten eine Einladung zur Weinverkostung. Das kann man sich nicht entgehen lassen. Edelweiß hat Migräne und kann nicht mitkommen. Das tut mir ja so leid. Nun muß ich alleine los. Also fein machen. Mein Biergarten-Outfit ist nicht so ganz passend dafür. Da fällt mir ein, daß Edelweiß mir letztens ein neues Hemd gekauft hat, als sie shoppen war. Das ziehe ich an.

Im Lokal beäuge ich zunächst die Weinsorten, die heute angeboten werden. Sieht gut aus. Links die Rotweine und rechts die Weißweine.

Zur Begrüßung erhalte ich ein Glas Sekt. Hmmm, der schmeckt schon mal. Ich liebe Knabberzeug zum Wein. Käsehäppchen mit Ananas und Mandarinen stehen auch hier. Das mag ich ebenfalls gerne.

Oh, was ist das? Nach langer Zeit gibt es wieder Erdbeer-Coolaya? Hier weiß ich ohne zu kosten, daß der lecker ist. Den bestelle ich auf jeden Fall. Edelweiß wird sich freuen.

Die Verkostung beginnt mit Weißwein. Echt schmackhafte Sorten dabei. Einer immer wieder besser als der andere. Nachdem ich die alle durchgekostet habe, geht es mit Rotwein weiter. Auch hierbei schmecken mir einige Sorten. Ich bin ja ein Fan von süßem Wein, genau wie Edelweiß. Die Auswahl fällt schwer.

Noch ein Sektchen zum Abschluß? Huch, das hätte ich nicht machen dürfen. Plötzlich dreht sich alles.

Das war zu viel durcheinander für mich. Ich hätte mir vorher eine gute Grundlage mit deftigem Essen schaffen sollen. Zwischendurch habe ich schon immer Mineralwasser getrunken.

Ding ding ding, wer ruft mir ein Taxi? Ich will nach Hause.

Edelweiß hat sich nicht gerade gefreut, mich so zu sehen. Aber als ich berichtete, was ich bestellt habe, hat sie sich gefreut und kann die Lieferung kaum erwarten.

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04.05.2017

Edelweiß war shoppen

Meine Edelweiß war ganz eingeschnappt, weil ich so ein tolles Outfit für den Biergarten habe und sie nicht. Da Frauen nie etwas zum Anziehen haben, obwohl der Kleiderschrank fast auseinanderbricht, will sie shoppen gehen. Na gut, soll sie. Ich würde lieber zu Hause bleiben. Modenschauen sind nichts für mich. Aber nein, ich soll mit. Ich weiß auch, warum. Im Kaufhaus angekommen, schwärmt Edelweiß gleich aus und findet auch was. Die Pfoten voller Klamotten verschwand sie in die Umkleidekabine. Zuerst zog sie sich ein Shirt an, wo "Süßes Madl" draufsteht. Paßt sehr gut zu ihr. Optisch ist es ziemlich figurbetont. Egal, Murmeltiere dürfen so aussehen. Ich liebe ihre Rundungen.

Das T-Shirt mit der dazugehörigen roten Hose war viel zu klein. Eigentlich nur die Hose, aber es war ein Set. Da war sie traurig. Hätte sie nur zu gerne gehabt. Größer gab es das nicht mehr.

Das Beste zum Schluß: Ein Dirndlkleid. Edelweiß war so happy. Sie drehte sich hin und her vor dem Spiegel. Bei dem Kleid hatte sie Glück, daß der Rock weit genug geschneidert ist. Sie war von dem Kleid so verzückt, daß sie es nicht mehr ausziehen wollte. Selbst an der Kasse nicht. Hier entdeckte sie noch eine Kette mit einem Edelweiß-Anhänger. Die muß mit. Ihr Glück war perfekt. Meines auch, ich durfte bezahlen.

Als Kopfschmuck kaufte ich ihr einen farblich passenden Haarreif, nein, Fellreif. Wir haben ja keine Haare, sondern Fell. Jetzt haben wir beide das richtige Outfit für den Biergarten.

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23.04.2017

Mein neues Outfit - Wie ich zu meiner Traumhose kam

Seit langem wünsche ich mir eine Lederhose. Wenn meine Kuscheltier-Freunde Bilder posten, bin ich immer total neidisch. Die haben immer so schicke Klamotten an. Der Eine hat ne Lederhose bekommen, der andere einen Känguru-Pullover. Ich habe beides nicht, noch nicht.

Edelweiß und ich verweilten wieder ein paar Tage in unserem Lieblingshotel "Nele". Das Personal vom Hotel hatte mitbekommen, wie sehr mich das bedrückt.

Der Zufall wollte es so, daß ich hier eine Lederhose geschenkt bekam. Hurra! Man würgte mich mit Gewalt in diese Hose. Ich bekam keine Luft mehr. Edelweiß feixte sich eins. Sogar einen schicken Hut hatten sie für mich. Der paß großartig zur Lederhose. Es half nichts, ich mußte die Hose wieder ausziehen. Die paßte mir hinten und vorne nicht. Aber ich wollte die unbedingt haben. Das gab Streit mit Edelweiß. Sie meinte ja schon seit längerer Zeit, daß ich zu dick sei. Ihr zur Liebe und auch für mein Wohlbefinden rang ich mich durch, eine Diät zu machen. Darüber habe ich ja berichtet. Schließlich hatte ich dann "Murmeltier-Untergewicht", aber meine Maße blieben gleich. Sehr seltsam.

Da kam mir eine Butzer-Idee: Ich gehe in die Schneiderstube! Dort wird mir sicherlich geholfen. Und richtig. Das Wichtigste und Erste für einen Schneider ist Maß nehmen. Bei meinen Murmeltier-Traummaßen von 70 cm Brust - 80 cm Bauch - 90 cm Hüfte staunte sie nicht schlecht. Aus der mir viel zu engen und zu langen Hose will sie mir eine paßgerechte Hose machen. So hatte ich es mir vorgestellt. Bin so gespannt. Nun muß ich warten.

Ich gehe mal fragen, wie weit sie mit meiner Hose ist. Vorher schaue ich mir noch die schönen Sachen im Schaufenster an. Hurra, es ist so weit. Anprobe. Meine Figur ist nicht einfach für einen Schneider. Der letzte Schliff wurde schnell und sehr gut gelöst.

Mein Personal hat mir passend zu der Lederhose ein Shirt gekauft. Da diese Sachen für Felllose und nicht für Murmeltiere gedacht sind, paßt es nicht ganz. Die Ärmel sind viel zu lang. Die Schneiderin machte sich noch einen Spaß und band mir die Pfoten damit zusammen. War lustig. Dann wurde die Schere angesetzt und die Ärmel einfach abgeschnitten.

So, paßt. Na, wie sehe ich aus? Auch von hinten scharf, was? Strickjacke drüber, es ist noch kalt, ab nach Hause. Vielen Dank an die Schneiderin. Ich komme bestimmt wieder.

Zu Hause werden erstmal Fotos von mir gemacht. Ich bin so stolz. So kann ich mich doch im Biergarten sehen lassen, nicht wahr? Wie lautet eure zustimmende Meinung?